Home » Start

Basisprämie sinkt auf rund 150 Euro je Hektar

Eine erhebliche Reduzierung der Basisprämie käme bei Inkrafttreten der Beschlüsse der Agrarministerkonferenz (AMK) zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf die landwirtschaftlichen Betriebe zu. Nach Berechnungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) leitet sich aus den Beschlüssen in der nächsten Förderperiode eine Basisprämie von rund 150 Euro/ha ab. Das sind rund 110 Euro/ha weniger als das derzeitige Niveau von 260 Euro/ha.

Eine erhebliche Reduzierung der Basisprämie käme bei Inkrafttreten der Beschlüsse der Agrarministerkonferenz (AMK) zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf die landwirtschaftlichen Betriebe zu. Nach Berechnungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) leitet sich aus den Beschlüssen in der nächsten Förderperiode eine Basisprämie von rund 150 Euro/ha ab. Das sind rund 110 Euro/ha weniger als das derzeitige Niveau von 260 Euro/ha.
Wie der stellvertretende DBV-Generalsekretär Udo Hemmerling heute gegenüber Journalisten erläuterte, ergibt sich die künftige Basisprämie unter Anrechnung der vorgesehenen Abzüge durch die höhere Umschichtung von der Ersten in die Zweite Säule, die Bereitstellung von 25 % der Direktzahlungsmittel für Eco-Schemes, die Junglandwirteprämie, die gekoppelte Weidetierprämie sowie die Umverteilung zugunsten der ersten 60 Hektare. Nach Angaben von Hemmerling leitet sich daraus für 2023 als erstes Jahr der neuen Förderperiode ein Wert von rund 156 Euro/ha ab, der dann bis 2027 auf knapp 148 Euro/ha sinkt.

Erhebliche Verteilungseffekte zwischen den Bundesländern ergeben sich dem stellvertretenden DBV-Generalsekretär zufolge durch die stärkere Förderung der ersten Hektare. Den größten Zufluss verzeichnet infolge der Umverteilung demnach Bayern mit insgesamt rund 61 Mio Euro im Jahr, gefolgt von Baden-Württemberg mit knapp 24 Mio Euro und Nordrhein-Westfalen mit gut 19 Mio Euro. Umgekehrt gehen den ostdeutschen Ländern in erheblichem Umfang Mittel verloren. Für Mecklenburg-Vorpommern sind das nach den DBV-Berechnungen jährlich rund 31 Mio Euro, für Brandenburg etwa 29 Mio Euro und für Sachsen-Anhalt rund 26 Mio Euro. AgE

Börsenfenster

News-Ticker

Basisprämie sinkt auf rund 150 Euro je Hektar

Eine erhebliche Reduzierung der Basisprämie käme bei Inkrafttreten der Beschlüsse der Agrarministerkonferenz (AMK) zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf die landwirtschaftlichen Betriebe zu. Nach Berechnungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) leitet sich aus den Beschlüssen in der nächsten Förderperiode eine Basisprämie von rund 150 Euro/ha ab. Das sind rund 110 Euro/ha weniger als das derzeitige Niveau von 260 Euro/ha.

Eine erhebliche Reduzierung der Basisprämie käme bei Inkrafttreten der Beschlüsse der Agrarministerkonferenz (AMK) zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf die landwirtschaftlichen Betriebe zu. Nach Berechnungen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) leitet sich aus den Beschlüssen in der nächsten Förderperiode eine Basisprämie von rund 150 Euro/ha ab. Das sind rund 110 Euro/ha weniger als das derzeitige Niveau von 260 Euro/ha.
Wie der stellvertretende DBV-Generalsekretär Udo Hemmerling heute gegenüber Journalisten erläuterte, ergibt sich die künftige Basisprämie unter Anrechnung der vorgesehenen Abzüge durch die höhere Umschichtung von der Ersten in die Zweite Säule, die Bereitstellung von 25 % der Direktzahlungsmittel für Eco-Schemes, die Junglandwirteprämie, die gekoppelte Weidetierprämie sowie die Umverteilung zugunsten der ersten 60 Hektare. Nach Angaben von Hemmerling leitet sich daraus für 2023 als erstes Jahr der neuen Förderperiode ein Wert von rund 156 Euro/ha ab, der dann bis 2027 auf knapp 148 Euro/ha sinkt.

Erhebliche Verteilungseffekte zwischen den Bundesländern ergeben sich dem stellvertretenden DBV-Generalsekretär zufolge durch die stärkere Förderung der ersten Hektare. Den größten Zufluss verzeichnet infolge der Umverteilung demnach Bayern mit insgesamt rund 61 Mio Euro im Jahr, gefolgt von Baden-Württemberg mit knapp 24 Mio Euro und Nordrhein-Westfalen mit gut 19 Mio Euro. Umgekehrt gehen den ostdeutschen Ländern in erheblichem Umfang Mittel verloren. Für Mecklenburg-Vorpommern sind das nach den DBV-Berechnungen jährlich rund 31 Mio Euro, für Brandenburg etwa 29 Mio Euro und für Sachsen-Anhalt rund 26 Mio Euro. AgE