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Hocker betont Gemeinsamkeiten von FDP und Grünen

Schnittmengen in den landwirtschafts- und ernährungspolitischen Zielen zwischen seiner Partei und den Grünen sieht FDP-Agrarsprecher Dr. Gero Hocker. Sowohl Grünen als auch FDP sei klar, "dass man mit nationalen Alleingängen in einem europäischen Binnenmarkt nur an der Bürokratieschraube dreht, aber nicht wirklich etwas für Tiere erreicht".

Schnittmengen in den landwirtschafts- und ernährungspolitischen Zielen zwischen seiner Partei und den Grünen sieht FDP-Agrarsprecher Dr. Gero Hocker. Gegenüber AGRA-EUROPE nennt Hocker gesunde Lebensmittel, die Bekämpfung des Hungers in der Welt und eine Verbesserung des Tierschutzes. Sowohl Grünen als auch FDP sei klar, "dass man mit nationalen Alleingängen in einem europäischen Binnenmarkt nur an der Bürokratieschraube dreht, aber nicht wirklich etwas für Tiere erreicht".
Hocker verweist auf einen klaren Wettbewerbsnachteil, den hiesige Landwirte aufgrund steigender Produktionskosten infolge neuer Gesetze und Regulierungen hätten. Das sei nicht vereinbar mit der Zahlungsbereitschaft der meisten Verbraucher. Diese Diskrepanz, etwa bei Pflanzenschutz, Tierhaltungsstandards oder in anderen Bereichen, müsse die nächste Bundesregierung auflösen. Positiv äußert sich der FDP-Politiker zu den Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft. Sie könnten "ein solides Fundament einer zukunftsfähigen Landwirtschaft" sein.

Eine Absage erteilt Hocker einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Eine Substanzsteuer wie die Vermögenssteuer sei Gift für eine Branche, "der aus verschiedenen Gründen ohnehin schon das Wasser bis zum Halse steht".

Der FDP-Abgeordnete spricht sich mit Nachdruck für die Beibehaltung eines eigenständigen Bundeslandwirtschaftsministeriums aus und lehnt eine Zusammenführung etwa mit dem Umweltressort ab. "Dann kämen die Interessen des ländlichen Raumes vollständig unter die Räder", warnt Hocker. Er geht davon aus, dass die Landwirtschaftspolitik eine wichtige Rolle in möglichen Koalitionsverhandlungen spielen wird. An der Erarbeitung der liberalen Positionen im Bereich Landwirtschaft werde er "in jedem Fall entscheidend beteiligt", betont der Bundestagsabgeordnete. AgE

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Hocker betont Gemeinsamkeiten von FDP und Grünen

Schnittmengen in den landwirtschafts- und ernährungspolitischen Zielen zwischen seiner Partei und den Grünen sieht FDP-Agrarsprecher Dr. Gero Hocker. Sowohl Grünen als auch FDP sei klar, "dass man mit nationalen Alleingängen in einem europäischen Binnenmarkt nur an der Bürokratieschraube dreht, aber nicht wirklich etwas für Tiere erreicht".

Schnittmengen in den landwirtschafts- und ernährungspolitischen Zielen zwischen seiner Partei und den Grünen sieht FDP-Agrarsprecher Dr. Gero Hocker. Gegenüber AGRA-EUROPE nennt Hocker gesunde Lebensmittel, die Bekämpfung des Hungers in der Welt und eine Verbesserung des Tierschutzes. Sowohl Grünen als auch FDP sei klar, "dass man mit nationalen Alleingängen in einem europäischen Binnenmarkt nur an der Bürokratieschraube dreht, aber nicht wirklich etwas für Tiere erreicht".
Hocker verweist auf einen klaren Wettbewerbsnachteil, den hiesige Landwirte aufgrund steigender Produktionskosten infolge neuer Gesetze und Regulierungen hätten. Das sei nicht vereinbar mit der Zahlungsbereitschaft der meisten Verbraucher. Diese Diskrepanz, etwa bei Pflanzenschutz, Tierhaltungsstandards oder in anderen Bereichen, müsse die nächste Bundesregierung auflösen. Positiv äußert sich der FDP-Politiker zu den Empfehlungen der Zukunftskommission Landwirtschaft. Sie könnten "ein solides Fundament einer zukunftsfähigen Landwirtschaft" sein.

Eine Absage erteilt Hocker einer Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Eine Substanzsteuer wie die Vermögenssteuer sei Gift für eine Branche, "der aus verschiedenen Gründen ohnehin schon das Wasser bis zum Halse steht".

Der FDP-Abgeordnete spricht sich mit Nachdruck für die Beibehaltung eines eigenständigen Bundeslandwirtschaftsministeriums aus und lehnt eine Zusammenführung etwa mit dem Umweltressort ab. "Dann kämen die Interessen des ländlichen Raumes vollständig unter die Räder", warnt Hocker. Er geht davon aus, dass die Landwirtschaftspolitik eine wichtige Rolle in möglichen Koalitionsverhandlungen spielen wird. An der Erarbeitung der liberalen Positionen im Bereich Landwirtschaft werde er "in jedem Fall entscheidend beteiligt", betont der Bundestagsabgeordnete. AgE