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Maisbestände wachsen - weniger Weizen erwartet

In seiner August-Wasde schätzt das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) die globale Weizenproduktion zum wiederholten male geringer ein. Insbesondere für die Türkei und für die EU werden weniger Weizen erwartet, als noch in die Juni-Schätzung. Hier schlägt vor allem die Juni-Hitze durch. Auch für Russland wird eine um 1,2 Mio. Tonnen geringere Weizenernte erwartet. Damit sinken auch die Exportmöglichkeiten dieser Länder. Deutlich mehr Weizen als bisher erwarten die Analysten des USA für die USA, für die Ukraine sowie für Argentinien. Erwartet werden, dass die globalen Weizenbestände zum Ende des Wirtschaftsjahres sinken. Trotz geringerem Weizenverbrauch wird erwartet, dass die Erntemenge nicht ausreichen wird, um die globale Nachfrage zu bedienen und daher Lagerbestände aufgebraucht werden.

Eine deutlich höhere Ernteerwartung hat das USDA für Körnermais. Gegenüber der Juli-Schätzung werden in den USA 650.000 Tonnen mehr Mais erwartet. Dennoch liegen die Schätzungen weiterhin unter dem Ernteergebnis des Vorjahres. Insbesondere in den USA wachsen die Vorräte, denn auch die Ethanloproduktion geht zurück. Weltweit erwartet das USDA einen Endbestand. Für Europa werden leicht höhere Maisernten erwartet, gleichzeitig wird jedoch damit gerechnet, dass die EU auch in diesem Jahr deutlich mehr Mais importieren wird. Im vergangenen Wirtschaftsjahr waren es rund 21 Mio. Tonnen, im neuen Wirtschaftsjahr werden 23,5 Mio. Tonnen erwartet.

Deutlich zurück gehen wird die Sojaernte. Für die USA werden 100 Mio. Tonnen weniger Soja erwartet. Auch die Betände sollen sinken. Besonders stark gekürzt wird die Exporterwartung der USA und auch die Nachfrage aus China wird weiterhin kritisch gesehen.

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