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Empfehlungen Grundlage für nationalen Tierwohlkonsens

Als wichtige Grundlage für einen nationalen Tierwohlkonsens hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung gewürdigt. "Damit Nutztierhaltung bei uns in Deutschland eine gute Zukunft und gesellschaftliche Akzeptanz hat, wird sie sich verändern müssen", betonte Klöckner heute in Berlin. Das Gutachten skizziere, wie das umgesetzt und finanziert werden könne. Für Klöckner steht dabei außer Frage, "gehen wir den großen Schritt in Richtung Umbau, kostet das Geld". Letztlich müsse man zu einem gesellschaftlichen Konsens kommen, "was uns bessere Bedingungen für Nutztiere wert sind".



Das Ziel einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung sei nicht allein über den Markt zu erreichen, erklärte der Vorsitzende des Kompetenznetzwerks, Jochen Borchert. Eine staatliche Investitionsförderung und eine Tierwohlprämie zur weitgehenden Abdeckung laufender Kosten für notwendige Maßnahmen seien daher gerechtfertigt, denn, so der frühere Bundeslandwirtschaftsminister, "Tierwohl ist ein öffentliches Gut".



Borchert betonte den Anspruch der Landwirte auf langfristige Verlässlichkeit von staatlicher Förderung des Transformationsprozesses. Dies könne gewährleistet werden durch eine vertragliche Abmachung zwischen den Landwirten und einer staatlichen Institution, die den Umbau begleite. "Wir brauchen eine Art Gesellschaftsvertrag mit der Landwirtschaft", bekräftigte der Vorsitzende.



Aus seiner Sicht ist jetzt erst einmal die Politik am Zuge. Bevor das Kompetenznetzwerk seine Arbeit mit der Klärung von Detailfragen fortsetze, bedürfe es einer politischen Grundsatzentscheidung, dass man diesen Weg gehen wolle: "Die Politik muss sagen, wir wollen diesen Umbau der Tierhaltung und wir wollen ihn finanzieren." Der frühere langjährige CDU-Parlamentarier appellierte an die Fraktionen im Bundestag, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen und so bald wie möglich einen gemeinsamen Beschluss zu fassen.



Ähnlich äußerten sich Mitglieder des 28-köpfigen Kompetenznetzwerks. Der Ball liege im Spielfeld der Politik, sagte der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp. Es gehe um nichts weniger als um die Zukunftsfähigkeit der Nutztierhaltung in Deutschland. Der Präsident des Thünen-Instituts (TI), Prof. Folkhard Isermeyer, bezeichnete die Empfehlungen als wichtigen Meilenstein für einen notwendigen grundlegenden Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland. Von einem machbaren Fahrplan für einen Umbau sprach der Vorsitzende vom Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Prof. Harald Grethe. Zur Realisierung brauche es politischen Willen. AgE

Als wichtige Grundlage für einen nationalen Tierwohlkonsens hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Empfehlungen des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung gewürdigt. "Damit Nutztierhaltung bei uns in Deutschland eine gute Zukunft und gesellschaftliche Akzeptanz hat, wird sie sich verändern müssen", betonte Klöckner heute in Berlin. Das Gutachten skizziere, wie das umgesetzt und finanziert werden könne. Für Klöckner steht dabei außer Frage, "gehen wir den großen Schritt in Richtung Umbau, kostet das Geld". Letztlich müsse man zu einem gesellschaftlichen Konsens kommen, "was uns bessere Bedingungen für Nutztiere wert sind".

Das Ziel einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung sei nicht allein über den Markt zu erreichen, erklärte der Vorsitzende des Kompetenznetzwerks, Jochen Borchert. Eine staatliche Investitionsförderung und eine Tierwohlprämie zur weitgehenden Abdeckung laufender Kosten für notwendige Maßnahmen seien daher gerechtfertigt, denn, so der frühere Bundeslandwirtschaftsminister, "Tierwohl ist ein öffentliches Gut".

Borchert betonte den Anspruch der Landwirte auf langfristige Verlässlichkeit von staatlicher Förderung des Transformationsprozesses. Dies könne gewährleistet werden durch eine vertragliche Abmachung zwischen den Landwirten und einer staatlichen Institution, die den Umbau begleite. "Wir brauchen eine Art Gesellschaftsvertrag mit der Landwirtschaft", bekräftigte der Vorsitzende.

Aus seiner Sicht ist jetzt erst einmal die Politik am Zuge. Bevor das Kompetenznetzwerk seine Arbeit mit der Klärung von Detailfragen fortsetze, bedürfe es einer politischen Grundsatzentscheidung, dass man diesen Weg gehen wolle: "Die Politik muss sagen, wir wollen diesen Umbau der Tierhaltung und wir wollen ihn finanzieren." Der frühere langjährige CDU-Parlamentarier appellierte an die Fraktionen im Bundestag, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen und so bald wie möglich einen gemeinsamen Beschluss zu fassen.

Ähnlich äußerten sich Mitglieder des 28-köpfigen Kompetenznetzwerks. Der Ball liege im Spielfeld der Politik, sagte der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp. Es gehe um nichts weniger als um die Zukunftsfähigkeit der Nutztierhaltung in Deutschland. Der Präsident des Thünen-Instituts (TI), Prof. Folkhard Isermeyer, bezeichnete die Empfehlungen als wichtigen Meilenstein für einen notwendigen grundlegenden Umbau der Nutztierhaltung in Deutschland. Von einem machbaren Fahrplan für einen Umbau sprach der Vorsitzende vom Wissenschaftlichen Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Prof. Harald Grethe. Zur Realisierung brauche es politischen Willen. AgE

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26.02.2020 in Lingen (Ems)

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27.02.2020 in Rastede (Landkreis Ammerland)

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27.05.2020 in Rastede (Genossenschaftsakademie Rastede)

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30.06.2020 in Rastede (Genossenschaftsakademie Rastede)

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