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H5N8-Virus im Auricher Putenbetrieb nachgewiesen

In einem Putenbestand mit rund 10 000 Elterntieren in der Gemeinde Dornum im Landkreis Aurich ist die hochpathogene Vogelgrippe H5N8 ausgebrochen. Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium am vergangenen Samstag mitteilte, wurde die Infektion durch Eigenkontrolle des Betriebsleiters auffällig und der Verdacht anschließend durch das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) sowie dem nationalen Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) bestätigt.

In einem Putenbestand mit rund 10 000 Elterntieren in der Gemeinde Dornum im Landkreis Aurich ist die hochpathogene Vogelgrippe H5N8 ausgebrochen. Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium am vergangenen Samstag mitteilte, wurde die Infektion durch Eigenkontrolle des Betriebsleiters auffällig und der Verdacht anschließend durch das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) sowie dem nationalen Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) bestätigt. Der betroffene Bestand mit 55 Wochen alten Putenelterntieren wurde am Wochenende gekeult.

Das Veterinäramt des Landkreises hat dem Ministerium zufolge einen Sperrbezirk im Radius von 3 km und ein Beobachtungsgebiet im Radius von 10 km um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet. In zwei weiteren Haltungen, die sich in dem Bezirk befanden, wurden ebenfalls die Geflügelbestände getestet. Die Ergebnisse waren laut LAVES negativ. Eine Woche zuvor hatte es bereits in einer sächsischen Hobby-Geflügelhaltung mit Hühnern und Enten einen Fall der hochpathogenen Vogelgrippe vom Typ H5N8 gegeben; im Februar war eine kleinere Haltung in Baden-Württemberg betroffen. Zudem hat es in diesem Jahr schon mehrere Ausbrüche in Nutztierbeständen in Osteuropa, aber auch in Dänemark gegeben.

Aufgrund des neuen Falles in Niedersachsen rief Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Wochenende erneut alle geflügelhaltende Betriebe - und auch Privathalter - dringend dazu auf, die Maßnahmen zur Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Beständen zu verstärken, um eine Einschleppung in ihre Bestände zu verhindern. Dazu gehöre insbesondere einen möglichen Eintrag des Virus durch Kontakt zu Wildvögeln, aber auch über Fremdpersonen zu vermeiden. Das Berliner Agrarressort teilte zudem mit, dass am vergangenen Samstag auch bei zwei Mäusebussarden aus Brandenburg das H5N8-Virus nachgewiesen worden sei. AgE

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