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Afrikanische Schweinepest schwelt weiter

Während in der vergangenen Woche in Polen immerhin keine Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweinehaltungen registriert wurden, breitet sich die Seuche im Wildbestand weiter aus. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte in der letzten Woche 29 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen in insgesamt sechs Wojewodschaften.

Während in der vergangenen Woche in Polen immerhin keine Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweinehaltungen registriert wurden, breitet sich die Seuche im Wildbestand weiter aus. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte in der letzten Woche 29 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen in insgesamt sechs Wojewodschaften.

Die Gesamtzahl an Seuchenfunden im Schwarzwildbestand stieg damit seit Jahresbeginn auf fast 2 700. Damit ist allein in den ersten sechs Monaten 2020 die Gesamtzahl aller ASP-Fälle aus dem vergangenen Jahr schon deutlich übertroffen worden. Medienberichten zufolge tritt die erstmals 2014 in Polen nachgewiesene Seuche inzwischen in knapp der Hälfte des Landes auf.

Aus deutscher Sicht bedenklich sind vor allem die jüngsten ASP-Fälle in der unmittelbar an Brandenburg angrenzenden Wojewodschaft Lebus. Hier wurden nach Angaben der Veterinärbehörde in der vergangenen Woche allein zwölf neue Funde bei Schwarzwild registriert. Betroffen waren wie schon den Vormonaten die Landkreise Zielona Góra, Nowosolskie und Wschowa. Seit Anfang 2020 summierten sich die Fälle in der Wojewodschaft auf 663. Einige verendete Tiere waren im Frühjahr - nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt - aufgefunden worden. AgE

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Afrikanische Schweinepest schwelt weiter

Während in der vergangenen Woche in Polen immerhin keine Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweinehaltungen registriert wurden, breitet sich die Seuche im Wildbestand weiter aus. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte in der letzten Woche 29 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen in insgesamt sechs Wojewodschaften.

Während in der vergangenen Woche in Polen immerhin keine Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Schweinehaltungen registriert wurden, breitet sich die Seuche im Wildbestand weiter aus. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte in der letzten Woche 29 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen in insgesamt sechs Wojewodschaften.

Die Gesamtzahl an Seuchenfunden im Schwarzwildbestand stieg damit seit Jahresbeginn auf fast 2 700. Damit ist allein in den ersten sechs Monaten 2020 die Gesamtzahl aller ASP-Fälle aus dem vergangenen Jahr schon deutlich übertroffen worden. Medienberichten zufolge tritt die erstmals 2014 in Polen nachgewiesene Seuche inzwischen in knapp der Hälfte des Landes auf.

Aus deutscher Sicht bedenklich sind vor allem die jüngsten ASP-Fälle in der unmittelbar an Brandenburg angrenzenden Wojewodschaft Lebus. Hier wurden nach Angaben der Veterinärbehörde in der vergangenen Woche allein zwölf neue Funde bei Schwarzwild registriert. Betroffen waren wie schon den Vormonaten die Landkreise Zielona Góra, Nowosolskie und Wschowa. Seit Anfang 2020 summierten sich die Fälle in der Wojewodschaft auf 663. Einige verendete Tiere waren im Frühjahr - nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt - aufgefunden worden. AgE